Das glückliche Eichhörnchen

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Der Happy-Druck unserer Zeit 

Der Begriff „Glück“ wird heute so vielfach benutzt, dass er fast seine Bedeutung verliert. Da gibt es das „glückliche Glas“, den „glücklichen Kugelschreiber“ und Tee, der angeblich „glücklich macht“. Und auf Social Media liest man ständig: „Denk positiv, dann wird alles gut.“ 

Aber genau dieser Happy-Druck macht vielen zu schaffen. Vor allem junge Menschen sagen mir oft: 
„Ich will gar nicht über Glück nachdenken – das stresst mich.“ 
oder 
„Wenn ich nicht glücklich bin, habe ich das Gefühl, dass ich etwas falsch mache.“ 

Doch Glück lässt sich nicht erzwingen. Es ist individuell, persönlich – und manchmal auch unberechenbar. 

Woher kommt Glück? 

Die Glücksforscherin Sonja Lyubomirsky hat sich genau damit beschäftigt. Ihren Studien zufolge gibt es drei Faktoren, die unser Glücksempfinden prägen: 

  1. Unsere Gene – Wir alle bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit. Gene entscheiden über die unterschiedlichen Glücksniveaus, beeinflusst durch die Reaktion des Körpers auf Glückshormone und persönliche Eigenschaften. 
  2. Unsere Umwelt – Familie, Freunde, Arbeit, Lebensumstände: All das spielt eine Rolle. 
  3. Unser Denken und Handeln – Wie wir Entscheidungen treffen, mit Herausforderungen umgehen und unser Leben gestalten, macht den größten Unterschied, wie die Untersuchungen zeigen. 

Spannend ist: Unsere Umwelt beeinflusst unser Glück weniger, als viele glauben. Glück ist kein Ziel wie „Wenn ich mehr Geld habe“ oder „Wenn ich weniger Stress habe“. Glück ist der Weg. 

Geld und Glück – wie hängt das zusammen? 

Ja, Geld kann Glück erleichtern – solange es die Grundbedürfnisse deckt und Sorgen reduziert. Aber ab einem gewissen Punkt bringt mehr Geld nicht automatisch mehr Zufriedenheit. Denn wer nur auf Geld fixiert ist, vergleicht sich oft – und findet selten „genug“. 

Das Kleine und das große Glück 

Wenn wir über Glück sprechen, lohnt es sich, zwei sehr unterschiedliche Konzepte genauer anzusehen: Hedonismus und Eudaimonia, bei Kindern nenne ich es das kleine und das große Glück. Beide  bieten bis heute spannende Perspektiven auf die Frage, was ein erfülltes Leben ausmacht. 

Hedonismus (Kleines Glück) steht für Lust, Freude und Genuss. Hier geht es um  Momente, die uns Freude bereiten. Diese Glücksmomente sind wichtig – sie schenken uns Leichtigkeit, Spaß und manchmal auch die kleinen Pausen, die wir so dringend brauchen. 

Doch Glück ist mehr als nur das Sammeln von schönen Augenblicken. Hier kommt die Eudaimonia (großes Glück) ins Spiel – ein Begriff, den schon Aristoteles prägte. Er beschreibt damit das „gute Leben“ im Sinne von Selbstverwirklichung, Sinn und innerem Wachstum. Eudaimonia entsteht, wenn wir das Gefühl haben, dass unser Leben Bedeutung hat, dass wir unsere Werte leben und zu etwas beitragen, das größer ist als wir selbst. 

Vereinfacht gesagt:  

  • Hedonismus = Glück durch Genuss 
  • Eudaimonia = Glück durch Sinn 

Beides gehört dazu: die Leichtigkeit des Augenblicks und die Tiefe eines sinnvollen Lebens. 

Zum Abschluss noch 3 kleine Übungen für dein Glück: 

  • Glücksmomente-Liste: Schreib auf, was dich glücklich macht – und gönn dir diese Momente bewusst. 
  • 3 gute Dinge: Überlege dir jeden Abend drei schöne Momente, die du an diesem Tag hattest. So schläfst du mit positiven Gedanken ein. 
  • Sinn finden: Achte auf das, was dir Freude macht und deinem Leben Bedeutung gibt. 

Ich wünsche dir viele kleine und große Glücksmomente – und danke dir, dass du bis hierher gelesen hast. Vielleicht konnte ich dich ja ein kleines bisschen inspirieren. 

     Dein glückliches Eichhörnchen Susanne 

Susanne.eichhorn@gmx.at

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