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Das glückliche Eichhörnchen

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Dein Selbstbild 

Selbstbild: Was du von dir denkst, strahlst du auch aus

Unser Selbstbild begleitet uns überall: in der Schule, im Beruf, bei Freunden oder in Beziehungen.

Die Art, wie wir über uns denken, beeinflusst automatisch, wie wir auftreten, sprechen und wirken.

Wer ständig denkt: „Ich bin nicht gut genug“, wirkt oft unsicher – selbst dann, wenn eigentlich viel Potenzial vorhanden ist. Wer dagegen überzeugt ist: „Ich habe etwas zu bieten“, strahlt genau das aus: Sicherheit, Präsenz und Vertrauen.

Dabei geht es nicht darum, perfekt zu sein. Es geht darum, die eigenen Stärken zu kennen und anzuerkennen.

Selbstbild wirkt stärker als Worte
Menschen spüren oft innerhalb weniger Sekunden, wie jemand über sich selbst denkt. Nicht wegen perfekter Antworten oder schöner Kleidung, sondern durch Körpersprache, Stimme, Blickkontakt und Ausstrahlung.


Ein positives Selbstbild zeigt sich häufig durch:
– selbstbewusstes Auftreten
– klare Kommunikation
– authentisches Verhalten
– Offenheit und Sicherheit


Ein negatives Selbstbild dagegen oft durch:
– Selbstzweifel
– Unsicherheit
– Angst vor Fehlern
– ständiges Vergleichen mit anderen

Das offene und das fixe Selbstbild
Die Psychologin Carol Dweck unterscheidet zwischen einem fixen und einem offenen Selbstbild.
Menschen mit einem fixen Selbstbild glauben, dass Fähigkeiten und Talente weitgehend festgelegt sind. Fehler werden als Zeichen von Schwäche wahrgenommen.
Menschen mit einem offenen Selbstbild sehen Fähigkeiten dagegen als entwickelbar. Sie betrachten Fehler als Lernchance und Herausforderungen als Möglichkeit, zu wachsen.
Eine einfache Veränderung der Denkweise kann dabei viel bewirken: Statt „Ich kann das nicht“ wird „Ich kann das noch nicht“.


Sich selbst pitchen
Jeden Tag präsentieren wir uns selbst – bei Bewerbungen, im Unterricht, im Job oder beim Kennenlernen neuer Menschen.
Die entscheidende Frage lautet: Wie präsentierst du dich selbst?


Ein guter „Pitch“ bedeutet nicht, perfekt zu sein. Er bedeutet:
– die eigenen Stärken zu kennen
– die eigenen Werte zu verstehen
– authentisch zu bleiben
– selbstbewusst zu zeigen, was man mitbringt


Das Bild, das du von dir selbst hast, wird sichtbar – in deiner Haltung, deiner Sprache und deiner Wirkung auf andere Menschen.


Deshalb lohnt es sich, nicht nur an Fähigkeiten zu arbeiten, sondern auch am eigenen Selbstbild. Denn wer seine Stärken erkennt und an seine Entwicklung glaubt, wirkt automatisch authentischer, selbstbewusster und überzeugender.


Nimm dir einen Moment Zeit und schreibe auf, was dich ausmacht. Welche Stärken, Talente und Erfahrungen bringst du mit? Je bewusster du dir deiner Ressourcen wirst, desto stärker wird auch dein Selbstbild.


Buchempfehlung: Dweck, Carol: Selbstbild. Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt. Piper Verlag.

     Dein glückliches Eichhörnchen Susanne 

Susanne.eichhorn@gmx.at

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